Das Pferd des Weihnachtsmannes oder wie das Fjordpferd zu seinem Aalstrich kam

Ein Problem in der Weihnachtsnacht


Schneegestöber in der Weihnachtsnacht – St. Nikolaus und Knecht Ruprecht stehen vor einem Problem: Ihr voll beladener Schlitten ist kaputt. Was sollen sie nur tun? Eine Reparatur würde zehn Monate dauern. Millionen von Kindern würden in dieser Nacht keine Geschenke bekommen, also fällt die Reparatur aus.


„Dann müssen die Rentiere eben die Säcke tragen“ sagt Nikolaus. Doch dafür sind die Rentiere gar nicht gemacht, sie sind schließlich keine Lastesel. Ratlosigkeit stehen allen ins Gesicht geschrieben.



Pferde sind die Lösung oder nicht?


Plötzlich hören sie in der Nähe ein Pferd wiehern. „Das ist es!“ ruft Nikolaus. „Pferde, wir brauchen Pferde“ und so machen sich einige Dutzend Engelchen auf den Weg, Pferde von überall auf der Welt herbeizuschaffen. Es dauert nicht lang und Pferde aus allen Ländern, in allen Farben und in jeder Größe kommen herbei. Nikolaus und Ruprecht versuchen es mit Arabern, kleinen Shetlandponys, Shire Horses, Andalusiern und vielen anderen. Doch sie alle sind zu schnell, zu langsam, zu aufgeregt, schlafen fast ein oder ihnen ist einfach zu kalt.



Die Geduldigen


Es scheint keine Lösung zu geben. Doch Nikolaus wäre nicht Nikolaus, wenn er einfach so aufgeben würde. Er überlegt und überlegt und plötzlich ist sie da. Eine kleine Gruppe falber Pferde. Sie sind nicht zu groß, aber auch nicht zu klein. Sie sind nicht zu dunkel, aber auch nicht zu hell und geduldig sind sie. Ganz hinten haben sie gewartet, bis sie an der Reihe waren.


Einer meckert immer


„Das sind sie! Das sind meine Weihnachtspferde!“ ruft Nikolaus. Knecht Ruprecht hingegen ist noch nicht überzeugt. Dennoch holt er die schweren Säcke aus dem kaputten Schlitten. Und er brummelt so vor sich hin: „Wie soll ich denn da die Säcke richtig aufladen, die haben ja nicht mal einen Widerrist. Da finde ich die Mitte ja gar nicht.“


Die Mitte des Rückens – der Aalstrich


Nikolaus schmunzelt und zwinkert siegessicher dreimal. Und auf einmal haben die Falben einen langen, dunklen Strich, genau in der Mitte des Rückens.




Am Ende wird alles gut


Zufrieden lädt Ruprecht alle Säcke auf. Und so können Nikolaus und Ruprecht nun doch noch rechtzeitig alle Geschenke verteilen und Weihnachten ist gerettet.




Der Verfasser dieser wunderschönen Weihnachtsgeschichte ist unbekannt. Diese Geschichte ist ein Netzfund.

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